Tantra / Astaunga

Das Wort Tantra stammt aus dem Sanskrit und ist zusammengesetzt aus den Begriffen „tan“ sich ausdehnen expandieren und „tra“ Befreiung. Tantra ist die Wissenschaft die frei macht von allen Verhaftungen, physischen, psychischen und spirituellen, die dich frei im kosmischen Bewusstsein bewegen lässt. Tantra ist synonym mit Yoga.

Die Geschichte der Yoga Philosophie beginnt vor mehreren tausend Jahren in Indien. Am Anfang wurde die Lehre nur mündlich vom Lehrer auf den Schüler übermittelt und nur ausgewählte Schüler durften die Lehren empfangen. Im laufe der Zeit wurden die Lehren dann in den Veden aufgeschrieben. Im 3. JH. vor Chr. wurde Yoga durch Patainjali systematisiert und in Yoga sutras aufgeschrieben. Noch heute sind seine Werke Standart Literatur für alle im Yoga interessierten.

Er schuf den Begriff ASTAUNGA Yoga oder die acht Glieder des Yoga.

Yama  
Ahimsa Niemandem (Menschen,Tieren, Pflanzen Umwelt) bewusst Schaden und Leiden zuführen.
Satya Ehrlichkeit und Wahrheit mit Güte und Wohlwollen gelebt.
Asteya Andern nicht nehmen was ihnen gehört oder was ihnen zusteht weder geistig noch physisch.
Brahmacarya Sich um ein Bewusstsein bemühen, in dem man alles als Brahma (Höchstes Bewusstsein), als gleichberechtigter Ausdruck ein und derselben Kraft sieht.
Aparigraha Bescheidenheit
Niyama  
Shaoca Reinheit in allen Dingen, innerlich wie äusserlich. In Gedanken wie in Haus und Umgebung
Santos’a Geistige Genügsamkeit und Zufriedenheit verbunden mit der ernsthaften Anstrengung sich in allen Bereichen des Lebens körperlich, geistig und spirituell weiterzuentwickeln.
Sva’dhya’ya Den Inhalt spiritueller Schriften studieren und versuchen, sie zu verstehen. Man soll nie blind den Worten anderer folgen, so erleuchtet sie auch sein mögen, sondern selbst tief in Inhalt des gesagten eindringen.
Ishvara Pran’idha’n Das spirituelle Ziel als den höchsten Sinn der eigenen Existenz im Auge behalten.
Asana Die Körper- Stellungen im Yoga
Pranayama Die Wissenschaft des Atmens. „Prana“ heisst vital Energie, „Ayama „ heisst regulieren, kontrollieren. Die Kunst des richtigen Atmens beschert einen gesunden Körper und Geist. Man unterscheidet bei der Atmung der Teile. Die Einatmung „Puraka“, die Ausatmung „Recaka“, die Pause zwischen Ein- und Ausatmen „ Kumbhaka
Pratyhara „Pratyhara „ heisst sich zurückziehen Patainjali schreibt dazu „Sva- Visayasamprayoge cittasya svarupanukara ekendriyan’ a’m’ pratyahara“ was heisst: unsere Sinnesorgane sind immer von äusseren Objekten angezogen und tendieren zur Objektivität. Sobald die äussere Stimula wegfällt wenden sie sich nach Innen. Citta verschmilzt mit Aham und Aham in Maha.
Dharana Den Geist auf einen Punkt konzentrieren und in ihm verweilen. Um das zu erreichen, das innere Selbst zu erfahren, muss der Geist frei von anderen Gedanken sein. Man spricht von fünf Stufen der Konzentration.
Dhyana Wenn micro- und macrocosmos im Einklang schwingen. Wenn individueller Geist und universeller Geist (Gott) im Einklang schwingen wird göttliches Glück verspürt. Der Geist ist nicht auf ein Objekt fixiert, der Geist ist frei und bewegt sich im kosmischen Rhythmus.
Samadhi Wenn Subjekt und Objekt eins werden. Wenn der individuelle Geist im Kosmischen Geist aufgeht, wie ein Tropfen Wasser im Meer. Wenn dieses Gefühl erfahren wird, erleben wir samadhi.