Cakras

  • Die cakras ermöglichen dem Geist sich auf der psychischen und physischen Ebene auszudrücken. Sie sind die Schaltstellen zum physischen Körper. Die physische Komponente der cakras sind die Drüsen und Unterdrüsen im Körper. Die Anordnung und die Anzahl der Drüsen und Unterdrüsen variiert von Tier zu Tier und nochmals zum Menschen. Je komplexer und entwickelter ein Wesen, desto mehr Schaltstellen und Drüsen sind vorhanden. Diese Schaltstellen befinden sich jeweils bei den Überkreuzungen der feinstofflichen Hauptleitbahnen (ida, susumna und piungala). Im menschlichen Geist entstehen und verschwinden laufend verschiedenste Gedanken. Hinter diesem psychischen Phänomen stecken die „Vrittis“. Vrittis sind Instinkte, die Neigung zu etwas hin, das psychische Verlangen nach etwas, oder die Eigenschaft eines Wesens. Vrittis sind hauptsächlich mit den angeborenen „samskaras“ (latente Reaktionen auf vergangenen Taten oder Aktionen) verbunden. Unsere Vrittis sind nach den in uns inne wohnenden samskaras geformt. Der Ausdruck und die Kontrolle unserer Neigungen hängt von den verschiedenen cakras ab. Die fünfzig hauptsächlichen menschlichen Vrittis werden innerlich oder äusserlich über Schwingungen unserer cakras ausgedrückt. Diese Schwingungen veranlassen die entsprechen Drüsen Hormone zu produzieren oder auszuschütten. Ob unsere Neigungen natürlich (angemessen) oder unnatürlich (unangemessen) ausgedrückt werden, hängt von der Menge der ausgeschütteten Hormone ab. Die Fähigkeit unseres Geistes unsere Neigungen auf psychischer- und über den Körper auf physischer Ebene auszudrücken, macht das Leben aus. Ein Geist ohne Vrittis kann nicht existieren, sowie es kein physisches Leben ohne Geist möglich ist. Werden unser Vrittis zerstört (aufgelöst) verschwindet auch der Geist.
  • Spiritueller Fortschritt ist ohne Kontrolle und Verfeinerung unseren cakras nicht möglich.
  • cakra shodhana und cakra niyantrana
  • Übersetzung aus Yoga Psychologie von shrii shrii Anandamurti